Warum Motorradfahren aus wissenschaftlicher Sicht gesund ist

Motorradfahren ist für die körperliche und geistige Fitness, auch für viele ältere Menschen, eine interessante Alternative zu anderen sportlichen Aktivitäten.

Der neurochemische Cocktail aus Adrenalin und Dopamin senkt den Stresspegel nachweislich erheblich. Ähnlich wie bei einer Meditation wirkt das Fahren eines Motorrads auf das Stresshormon Cortisol, das um bis zu 28% reduziert werden kann.

Stress abbauen durch Motorradfahren

Wer gestresst ist, braucht Ablenkung von seinen Gedanken, um den Kopf frei zu bekommen. Natürlich sollte man nur auf sein Motorrad oder Leichtkraftrad steigen, wenn man sich mental und physisch ausreichend gut fühlt. Schon nach wenigen Minuten normaler Motorradfahrt tritt ein Entspannungszustand ein, den man auch Flow-Zustand nennt.

Was ist der Flow-Zustand?

Da auf dem Motorrad das Groß- und Kleinhirn, als auch das limbische System permanent zusammenarbeiten, erfordert das Motorradfahren die volle Aufmerksamkeit des Fahrers: Sehsinn, Gleichgewicht und Motorik werden gefordert und gefördert, also trainiert.

Diese Art der Gehirnaktivität passiert schneller als das bewusste Denken. Daher schaltet das Gehirn auf Autopilot und versetzt den Geist in den Flow-Zustand, der bei Spitzensportlern eintritt und beim Meditieren erreicht werden kann. Dieser Zustand sorgt einerseits für mentale Ausgeglichenheit und andererseits wird eine Menge Energie und Kalorien verbraucht.

Die wissenschaftliche Erklärung

Was genau im Gehirn beim Motorradfahren passiert wird sehr gut im folgenden Video [Der Motorrad Kanal bei YouTube] erklärt und mit wissenschaftlichen Studien belegt:
DAS passiert mit deinem GEHIRN, wenn du Motorrad fährst…

DAS passiert mit deinem GEHIRN, wenn du Motorrad fährst… [Der Motorrad Kanal bei YouTube]

Fazit

Motorradfahren macht Spaß, bringt relativ viel für die Gesundheit und durch das Gemeinschaftsgefühl zu anderen Motorradfahrern fühlt man nie alleine. Genügend Pausen sind beim Motorradfahren äußerst wichtig, damit der positive Effekt für die Gesundheit nicht ins Gegenteil umschlägt. Und meistens findet man auch mit abgesetztem Helm schnell Kontakt zu anderen Menschen, weil irgendwo fast immer ein anderer Motorradfahrer eine Pause macht.

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